Blog

12. November 2019

Klare Werte, gute Arbeit

Wie wir Stress und Ärger vermeiden und Effizienz, Zufriedenheit und wirtschaftlichen Nutzen für alle anstreben.

Die Überschrift dieses Blogs beschreibt die Ziele unserer kleinen Dachdeckerfirma. In diesem Blog geht es darum, wie wir mit unseren klar definierten Werten, die von Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung geprägt sind, diese Ziele erreichen.

Der Blog ist für alle, die ein positives und wertschätzendes Umfeld haben möchten. In besonderem Maß gilt das bei mir für das Handwerk, aber die gleichen Gesetze gelten natürlich auch in anderen Branchen. Ich möchte einfach mit so vielen Menschen wie möglich meine Erfahrungen teilen und dazu beitragen, dass Du Dich und/oder deine Firma weiter entwickelst.

Klaus Marquardt, Dachdecker- und Klempnermeister
Geschäftsführer Marquardt GmbH Dächer & Fassaden

Über welche Themen ich schreibe und was du davon hast, meinen Blog zu lesen

In diesem Blog wird es allerdings nicht nur um „Werte“ gehen. Um zufrieden zu sein und eine Firma erfolgreich zu führen gehört natürlich mehr dazu, als sich gegenseitig den Bauch zu streicheln und immer lieb zueinander zu sein. Dazu gehören auch ordentliche Portionen Professionalität und Organisation.   

Ich werde Tools und Infos zur Verfügung stellen, damit Du sehen kannst, wo Du Dein Geld verdienst, im besten Fall mit Kunden und Leistungen, die du magst – auch wenn das leider nicht immer so ist.

Dazu werde ich darüber schreiben warum es wichtig ist, mit allen Partnern auf Augenhöhe zu sein, nicht den Kunden auf den Thron stellen und die Lieferanten oder Mitarbeiter schlecht zu behandeln.

„Der Kunde ist König“ gibt es bei mir nicht.

Qualitätsmanagement wird ebenfalls ein Thema sein. Ich werde Dir Arbeitsblätter, oder Verfahrensanweisungen aus verschiedensten Bereichen zur Verfügung stellen, die Deinen Alltag erleichtern können.

Ich werde über unsere Erfahrungen und meine Leidenschaft für verschiedene Digitalsierungprojekte berichten, zum Beispiel wie wir es technisch gelöst haben, dass unsere Mitarbeiter im Homeoffice gut arbeiten können.

Außerdem werde ich Handwerkern zeigen, dass es auch Chefs gibt, die nicht von Ihren „dämlichen Mitarbeitern“ reden, sondern denen es Spaß macht, gemeinsam ein Problem zu lösen und etwas zu erreichen.

Vor allem möchte ich Euch aber auch Geschichten von der Baustelle und aus dem Büro erzählen. Was erleben wir im Büro und auf der Baustelle im Hinblick auf unsere klar definierten Werte? Es wird leider viel zu oft über das gesprochen, was schiefläuft: Pfusch am Bau, Baukosten die explodieren, etc.  Ich möchte viel mehr über die schönen Dinge erzählen, denn die gibt es im Handwerk mehr als genug. Es gibt kaum eine Branche in der es so ehrlich und direkt zugeht.

Warum schreibe ich diesen Blog?

Seit 2-3 Jahren frage ich mich:

  • Warum gehe ich jeden Morgen gerne zur Arbeit?
  • Was ist der Grund dafür, wenn ich gute oder schlechte Laune habe?
  • Mache ich das alles nur, damit die Banken Ihr Geld zurückbekommen?
  • Was treibt mich tatsächlich an?

Vielleicht liegt es am Alter, aber ich war irgendwann nicht mehr bereit, mich mit arroganten und verpeilten Architekten (zum Glück gib es auch andere), abgehobenen Generalunternehmern oder schlecht organisierten Nachunternehmern oder Lieferanten auseinanderzusetzen. Besserwissende Kunden ohne jegliches Vertrauen sind auch nicht besser. Es musste etwas passieren. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass die Gründe für schlechte Laune immer Menschen in meinem direkten Umfeld waren.

Nach dem Gesetz der Anziehung und dem Spruch „gleich und gleich gesellt sich gern“, versuche ich, mit gutem Beispiel voranzugehen – zuerst persönlich ( das gelingt mir allerdings nicht immer), dann in unserer Firma und, soweit es geht, im Umgang mit anderen Menschen und Handwerksfirmen. Ich bin mir sicher: Je mehr ich das  „wertschätzende Miteinander“ versuche vorzuleben, je mehr ich darüber spreche, umso mehr Menschen gibt es irgendwann in meinem Umfeld, die das auch so sehen und für gute Laune sorgen.

Ich kenne einige andere Handwerksunternehmen, die ebenfalls nur zufriedene Mitarbeiter und Kunden haben möchten. Mangels Organisation und Struktur bekommen sie das oft leider nicht hin. Wenn man die prozentuale Kapazitätsauslastung der nächsten 3 Monate nicht kennt, kann man auch nicht zuverlässig Ausführungstermine an seine Kunden weitergeben – und das hat katastrophale Auswirkungen. Nicht nur die Kunden sind dann unzufrieden, sondern auch die Mitarbeiter, da sie dann oft von Baustelle zu Baustelle hüpfen müssen, um Feuerwehr zu spielen.

Es ist mir einfach ein Bedürfnis, anderen zu helfen, wenn sie denn die richtige Einstellung haben. Ich möchte Werkzeuge und Ideen bereitstellen, die dabei helfen können, die eigene Organisation und Zuverlässigkeit zu verbessern.

Ich will einen Beitrag für das große Ganze leisten. Es muss schließlich nicht jeder das Rad neu erfinden, und so hoffe ich, dass ich mit meinem Wissen und meiner Leidenschaft für Qualitätsmanagement, Organisation, Finanzen und Controlling anderen Menschen dabei helfen kann, sich mit den richtigen, „klaren Werten“ weiterzuentwickeln oder ihr Ziel zu erreichen.

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Über mich

Wenn Dich interessiert wer ich bin und was ich bis jetzt beruflich so gemacht habe, kannst Du gern weiterlesen.

Mein Name ist Klaus Marquardt, ich bin 46 Jahre alt und ich bin zusammen mit meinem Cousin Peter Marquardt Inhaber und Geschäftsführer der Marquardt GmbH Dächer & Fassaden. Nachfolgend ein kurzer Abriss meines beruflichen Werdegangs:

Nach der Realschule 1988 mit 15 Jahren wollte ich „irgendwas mit Computer“ machen, hatte allerdings bei den wenigen Lehrstellen, die es in diesem Bereich gab, mit einem Realschulabschluss keinen Erfolg. Es war die einfachste Lösung, in den elterlichen Betrieb zu gehen und Dachdecker zu lernen – und das habe ich dann auch getan. Wie sich herausstellte, war das keine schlechte Entscheidung. Die Arbeit an der frischen Luft ganz oben hat mir immer Spaß gemacht.

Mit bereits 22 Jahren habe ich in Mayen den Dachdeckermeister, und 2 Jahre später in Tübingen den Klempnermeister gemacht. Die darauffolgenden Jahre bin ich dann zwischen Büro und Baustelle hin und her gewechselt, bis ich dann so mit Anfang 30 komplett ins Büro gewechselt bin.

Im Jahr 2007, mit 34 Jahren, habe dann eine Fortbildungsreihe besucht, die sich „Management Im Dachdeckerhandwerk“ nennt. Das hat mir die Augen geöffnet. Ich habe gesehen, dass es mehr gibt als nur Details auf der Baustelle zu optimieren. Die Themen Motivation, Rhetorik, Controlling und Qualitätsmanagement haben mich von Anfang an fasziniert. Daraus ist irgendwann die Idee entstanden, bei der Marquardt GmbH ein Qualitäts- und Wertemanagement zu entwickeln. Im Jahr 2013 habe ich es eingeführt. Dazu wird es aber sicher noch einen eigenen Artikel geben.

Vielen Dank fürs Lesen und beste Grüße